Seit 6 Jahren bin ich nun im Bereich des Hundetrainings aktiv, habe zahlreiche Seminare besucht, viele Trainerkollegen kennengelernt und mich in Foren umgesehen.
Was mir in der letzten Zeit immer mehr auffällt, ist das Gefälle zwischen "uns" und "denen", zwischen "gut" und böse".
Da wird auf verschiedensten social media Plattformen der virtuelle Zeigefinger erhoben und auf alle geschimpft, über alle gelästert - egal ob Hundetrainer oder Kunden-, die einen anderen Weg gehen als den eigenen vermeintlich "politisch korrekten".
Ja, auch ich habe eine Philosophie, wie ich mit meinen Hunden lebe und wie ich mir Hundeerziehung vorstelle. Diese ist aus persönlichen Erfahrungen und meinen Werten gewachsen. Ich kann sie anderen vorleben, aber nicht aufzwingen.
Viele Hundetrainer leben den Tieren gegenüber absolute Gewaltfreiheit. Hier wird Gewalt sehr genau definiert und beginnt teilweise schon bei einem lauter gesprochenen Wort.
Ist es nicht auch eine Form der Gewalt, sich über andere lustig zu machen, sie verbal anzugreifen oder abzuwerten?
Mahatma Gandhis Spruch trifft es genau auf den Punkt "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt."
Anstatt auf andere zu zeigen, sollten wir uns auf uns selber konzentrieren - damit haben wir alle genug zu tun!