Dienstag, 12. April 2011

Die Macht der Worte

Es gibt den schönen Spruch "Achtet auf eure Gedanken, denn sie werden Worte. Achtet auf eure Worte, denn sie werden Taten" - besser kann man es nicht formulieren!

Selbst, wenn manche Begriffe "schon immer so benutzt wurden", haben sie eine Wirkung, über die Sie sich bewusst sein sollten. Möchten Sie ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Menschen und Hunde fördern, ist das Wort "Kommando" kontraproduktiv. Ein Kommando wird gegeben und hat befolgt zu werden, basta! Ersetzen Sie das Wort "Kommando" durch "Signal", entsteht eine andere Wirkung. Ein Signal ist klar und deutlich, kann aber im Alltagstrubel auch mal überhört/übersehen werden. Ist es nicht genau das, worum es beim Hundetraining geht? Deutliche Signale durch den Menschen, trainieren von Verknüpfung, Wahrnehmung und Umsetzung der Signale beim Hund.

Ebenfalls wichtig ist es, Klartext zu reden, wenn es notwendig ist, anstatt sich in Umschreibungen zu flüchten. Das Wort "Zubildung" klingt weniger schockierend als "Tumor" oder "Geschwür", aber es kann nötig sein, die Dinge so deutlich beim Namen zu nennen. Manchen Tierbesitzer können Sie nur dadurch zu einer Mitarbeit bewegen, indem Sie ihm die Ausmaße der Erkrankung bewusst machen.
Jedes Wort, das Sie sagen, erzielt eine Wirkung. Selbst, wenn Sie nichts sagen, kommunizieren Sie. Je besser Sie Ihre eigene Kommunikation kennen und trainieren, umso besser erreichen Sie Ihren Kunden - und helfen dem Tier.

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